Zum Inhalt springen

Über mich

Just a Marketing Guy.

Eine ehrliche Geschichte über Marketing, Mut und Ki.

Holger Kersten, Gründer von KiAvatars
Holger Kersten, Meerbusch

Es war einmal ein junger Mann aus Eppstein im Taunus. Nach dem Abitur erst eine Bankkaufmannslehre bei der Königsteiner Volksbank. Dann BWL-Studium an der FH Fulda. Diplom-Betriebswirt.

Schon im Studium habe ich gemerkt, was mir wirklich liegt. Ich habe nebenher für Eismann und Bofrost gearbeitet, Tiefkühlkost an der Haustür verkaufen. Klingeln, Angebot erklären, weitermachen. Der Standardsatz an der Tür war: „Brauch ich nicht, bei uns wächst alles im Garten.“ Mein Eisbrecher: „Auch Fischstäbchen?“ Meistens war ich dann drin. Und in dem Moment wusste ich: Vertrieb und Marketing, das ist das Richtige.

Nach dem Studium ging es genau dort weiter. Erst Hamburg (Anthros, CCN), dann Düsseldorf (microm). Direktmarketing, Database, Micromarketing, Scoring, die Welt der datengetriebenen Kundenansprache. Anschließend BMW Financial Services in München. Neun Jahre. Vom Manager für Dialogmarketing bis Leiter Marketing Services. Danach Weight Watchers in Düsseldorf. Zehn Jahre. Head of eCRM Germany & Switzerland. Premium-Marken, große Budgets, große Teams.

Jeden Tag baute ich Strukturen auf, die funktionierten. Ich führte Teams. Ich digitalisierte Prozesse. Ich saß in Meetings, in denen Millionen-Budgets entschieden wurden. Auf dem Papier hatte ich alles erreicht.

Eines Tages lief die Karriere weiter, aber ich nicht mehr. Mehrmals stand ich vor dem Burnout. Die Arbeit war intensiv, anspruchsvoll, immer am Anschlag. Genau in dem Moment, in dem ich mich für die Familie entschied, kurz bevor unsere zweite Tochter kam, kam die Kündigung. Klassiker bei einem amerikanischen Unternehmen. Im ersten Moment ein Schock. Im zweiten Moment die Rettung. Das hat mich vor dem Burnout bewahrt und mir gezeigt: Karriere ist nicht alles.

Und dann kam ein Schnitt, den ich mir vorher nicht hätte vorstellen können. Ich wurde Inklusionsassistent an einer Realschule. Später Leiter Ganztag an einer Gesamtschule. Vom Marketing-Manager zum Mann, der Kindern hilft. Auf dem Papier ein Karriere-Bruch. In Wahrheit der erste ehrliche Schritt seit Jahren. Vier Jahre lang lag der Fokus genau dort, wo er hingehörte: bei meinen Töchtern, bei der Familie, bei einer Balance, die ich vorher nicht kannte. Keinen Tag bereut.

Und dann lief mein Vertrag aus, und mir lief die Ki über den Weg. Faszination vom ersten Moment. Bilder, die aus Worten entstanden. Stimmen, die nie gesprochen haben. Filme, die niemand gedreht hatte. Ich habe mich tief reingearbeitet und mich darin teilweise verloren. Es kam so viel Neues, so schnell, dass man nicht wusste, wo man zuerst hinschauen sollte. Prompt-Engineering. Bildmodelle. Videogeneratoren. Avatare. Die Frage „Setze ich das im Angestelltenverhältnis ein oder mache ich was Eigenes?“ lief monatelang mit. Eins stand für mich aber fest: Ich wollte Ki machen.

Durch ein paar Zufälle bin ich dann in einer kleinen Film-Bubble gelandet, Leute, die mit Ki Filme bauen. Und da habe ich gemerkt: Das macht mir tatsächlich Spaß. Ich bin kein gelernter Mediengestalter, kein Fotograf, kein Filmemacher. Aber genau deshalb hatte ich keine Scheuklappen, nur Neugier. Und die Motivation, mich tief reinzuarbeiten.

Bis schließlich ein Freund mich um Hilfe bat. Er hielt einen Vortrag auf einer Marketingkonferenz und brauchte ein Video dazu. Ich habe es ihm gebaut, mit Ki, in meinem Tempo, auf meine Art. Die Resonanz danach war so positiv, dass ich es nicht mehr ignorieren konnte. „Das musst du verkaufen.“ Das habe ich an dem Wochenende mehr als einmal gehört. Und in dem Moment hat es klick gemacht: Der Junge, der mit „Auch Fischstäbchen?“ Türen geöffnet hat, ist immer noch da. Nur das Produkt ist neu.

Und seit diesem Tag baue ich KiAvatars. Aus meinem Büro in Meerbusch. Mit der festen Überzeugung, dass über 20 Jahre Vertrieb und Marketing, vier Jahre Schule und ein Jahr Ki keine Brüche sind, sondern dieselbe Geschichte aus drei Perspektiven.

Man ist nie zu alt für den nächsten Anfang. Und alles, was man wirklich lernen will, kann man lernen.

Mein Versprechen: Zuverlässigkeit. Ehrlichkeit. Qualität. Respekt.

Mein Motto: Einfachheit gewinnt immer gegen Komplexität.

Dreißig Minuten. Dann weißt du, ob es passt.

Erstgespräch, kostenfrei, ohne Verkaufsdruck.

Erstgespräch buchen